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Grau­er Star Ope­ra­ti­on (Kata­rak­t­ope­ra­ti­on)


Der Graue Star (Kata­rakt) ist eine Trü­bung der mensch­li­chen Lin­se, wel­che den Licht­ein­fall in das Auge ein­schränkt und damit zu einer ver­schlech­ter­ten Sehleis­tung führt. Ers­te Anzei­chen sind unter ande­rem oft eine Ver­min­de­rung der Seh­schär­fe und eine erhöh­te Licht­emp­find­lich­keit (Blen­dung). Bei der Behand­lung des Grau­en Stars wird die trüb gewor­de­ne Lin­se ein­ma­lig durch eine kla­re Kunst­lin­se ersetzt.

Die­ser Ein­griff gehört zu den welt­weit am häu­figs­ten durch­ge­führ­ten Ope­ra­tio­nen. In der Vis­ta Kli­nik allein wer­den über 5000 Ein­grif­fe pro Jahr erfolg­reich durch­ge­führt. Sie ist somit in der Schweiz füh­rend in der Behand­lung des Grau­en Stars. Heu­ti­ge Tech­no­lo­gi­en und Metho­den ermög­li­chen ein siche­res und weit­ge­hend schmerz­frei­es Ope­rie­ren, meist in loka­ler Betäu­bung. Die Erho­lungs­zeit nach dem in der Regel ambu­lant durch­ge­führ­ten Ein­griff ist sehr kurz.

Neben der Stan­dard­me­tho­de mit­tels Ultra­schall bie­tet die Vis­ta Kli­nik die «Kata­rak­t­ope­ra­ti­on» auch mit der Fem­to­se­kun­den­la­ser-Metho­de an, wel­che einen noch scho­nen­de­ren Ein­griff ermög­licht. Bei der zu implan­tie­ren­den Kunst­lin­se gibt es heut­zu­ta­ge eine gros­se Aus­wahl an Lin­sen mit unter­schied­li­chen opti­schen Eigen­schaf­ten.

Ger­ne bera­ten wir Sie auch dies­be­züg­lich, um eine Lin­se zu wäh­len, wel­che für Ihre Bedürf­nis­se den bes­ten Seh­kom­fort bringt.


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Bro­schü­re «Der Graue Star und sei­ne Behand­lung»


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Bro­schü­re «Fem­to­se­kun­den­la­ser-unter­stütz­te Graue Star Ope­ra­ti­on»

 

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Bro­schü­re «Bril­len­frei ab 45»


Der Graue Star

Der Graue Star, die Ärz­te nen­nen ihn «Kata­rakt», ist die Trü­bung der mensch­li­chen Lin­se. Die­se hat im Auge die glei­che Funk­ti­on wie in einer Kame­ra. Sie soll ein schar­fes Bild erzeu­gen. Bei einer getrüb­ten Lin­se kann kein kla­res Bild mehr im Auge ent­ste­hen. Ähn­lich wie durch ein schmut­zi­ges Fens­ter oder eine mil­chi­ge Schei­be ist die Welt nicht mehr deut­lich zu erken­nen. Grund­sätz­lich han­delt es sich beim Grau­en Star um einen nor­ma­len Alte­rungs­pro­zess, der bei jedem Men­schen frü­her oder spä­ter ein­setzt.

Sym­pto­me

Betrof­fe­ne bemer­ken meist eine Ver­schlech­te­rung der Seh­schär­fe, wobei die­se typi­scher­wei­se sehr lang­sam über Mona­te bis Jah­re vor­an­schrei­tet. Oft hat der Pati­ent den Ein­druck, dass die Bril­len­kor­rek­tur nicht mehr rich­tig stimmt oder das Sehen wird wie durch ein Milch­glas hin­durch emp­fun­den.

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Sehen mit gesun­den Augen: kla­res, deut­li­ches Bild

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Sehen mit Grau­em Star: trü­bes, neb­li­ges Bild

Vie­le Pati­en­ten füh­len sich auch durch eine ver­mehr­te Licht­emp­find­lich­keit (Blen­dung) gestört. Dies zeigt sich vor allem nachts beim Auto­fah­ren, indem das Licht der Schein­wer­fer ent­ge­gen­kom­men­der Autos Licht­krei­se auf­weist und stark blen­det. Auch die Farb­wahr­neh­mung kann gestört und das Kon­trast­se­hen ver­min­dert sein.

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Erhöh­te
Blen­dungs­emp­find­lich­keit

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Ver­rin­ger­tes Kon­trast­se­hen

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Abnah­me der Seh­schär­fe

Ursa­chen

In der Mehr­heit der Fäl­le ist der Graue Star das Ergeb­nis eines natür­li­chen Alte­rungs­pro­zes­ses der mensch­li­chen Lin­se. Sel­ten sind Pati­en­ten bereits ab dem 40. Alters­jahr davon betrof­fen. Nor­ma­ler­wei­se tre­ten die stö­ren­den Sym­pto­me aber erst nach dem 60. Alters­jahr auf. In sel­te­nen Fäl­len füh­ren Ver­let­zun­gen des Auges, Ent­zün­dun­gen, ver­schie­de­ne Stoff­wech­sel­krank­hei­ten (z.B. Dia­be­tes) oder auch bestimm­te Medi­ka­men­te zu einem vor­zei­ti­gen Auf­tre­ten des Grau­en Stars.

Behand­lung

Bis heu­te gibt es kei­ne Medi­ka­men­te, wel­che zur Behand­lung des Grau­en Stars ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit ist die ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der ein­ge­trüb­ten mensch­li­chen Lin­se und der Ersatz der­sel­ben durch eine kla­re Kunst­lin­se.

Die Vor­un­ter­su­chung

Vor dem Ein­griff wird als Vor­un­ter­su­chung immer eine soge­nann­te Bio­me­trie, evtl. ergän­zend auch eine Horn­haut-Topo­gra­phie durch­ge­führt. Auf Basis die­ser Unter­su­chun­gen (Ver­mes­sun­gen) wird dann die rich­ti­ge Stär­ke der zu implan­tie­ren­den Kunst­lin­se bestimmt. In der Regel wird die Lin­sen­stär­ke so gewählt, dass der Pati­ent nach der Ope­ra­ti­on in die Fer­ne, bei Wunsch auch zum Lesen in die Nähe, gut sehen kann. Wei­te­re ergän­zen­de Mes­sun­gen hel­fen dem Arzt, Sie bei der Wahl der zu implan­tie­ren­den Kunst­lin­se zu bera­ten.

Der Ein­griff

Bei der her­kömm­li­chen Metho­de mit dem Ultra­schall, der soge­nann­ten Pha­ko­emul­si­fi­ka­ti­on, wird mit einem fei­nen Mes­ser ein klei­ner Schnitt von 2,4 mm in die Horn­haut gemacht. Mit einer schma­len Ultra­schall­son­de wird dann durch die­se Öff­nung hin­durch die trü­be mensch­li­che Lin­se zer­klei­nert und abge­saugt, wobei die Lin­sen­hül­le im Auge belas­sen wird. In einem wei­te­ren Schritt wird die Kunst­lin­se zusam­men­ge­rollt und durch die glei­che Öff­nung ins Auge ein­ge­führt. Dort ent­fal­tet sie sich und der Chir­urg posi­tio­niert die Lin­se an ihrem rich­ti­gen Platz im Auge.

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Mit Ultra­schall wird die Lin­se zer­klei­nert und abge­saugt

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Die gefal­te­te Lin­se
wird ins Auge
implan­tiert

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Ansicht der
ent­fal­te­ten Lin­se
im Auge

Fem­to­se­kun­den­la­ser-unter­stütz­te Metho­de

Seit weni­gen Jah­ren ste­hen den Chir­ur­gen auch spe­zi­el­le Fem­to­se­kun­den­la­ser für die Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars zur Ver­fü­gung. Mit­tels die­ser Hoch­prä­zi­si­ons­la­ser kön­nen die Öff­nun­gen in der Lin­se und der Horn­haut sehr exakt vor­ge­nom­men wer­den. Zudem lässt sich die getrüb­te Lin­se mit dem Fem­to­se­kun­den­la­ser zer­tei­len, so dass im Anschluss ein scho­nen­de­res Ent­fer­nen (nur noch mini­ma­ler oder gar kein Ultra­schall­be­darf mehr) der trü­ben natür­li­chen Lin­se mög­lich ist.

Die Fem­to­se­kun­den­la­ser-unter­stütz­te Metho­de ermög­licht eine noch höhe­re Genau­ig­keit und bie­tet gleich­zei­tig eine maxi­ma­le Scho­nung des Augen­ge­we­bes.

Die Behand­lung mit dem Fem­to­se­kun­den­la­ser ver­ur­sacht Zusatz­kos­ten, wel­che nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men wer­den (Selbst­zah­ler­kos­ten).

Die Femtosekundenlaser-unterstützte Methode ist ein sicheres und schonenderes Verfahren als die herkömmliche Methode. Ein Trichter wird auf das Auge aufgesetzt, um es während der Laserbehandlung zu stabilisieren.

Bei der Fem­to­se­kun­den­la­ser-assis­tier­ten Metho­de wer­den kei­ne Mes­ser mehr ange­wandt. Ein Trich­ter wird auf das Auge auf­ge­setzt, um es wäh­rend der Laser­be­hand­lung zu sta­bi­li­sie­ren.

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Mit­tels eines Laser­strahls wer­den die­je­ni­gen Ope­ra­ti­ons­schrit­te, wel­che her­kömm­li­cher­wei­se mit einem Mes­ser durch­ge­führt wer­den, hoch­prä­zi­se umge­setzt.


Die Vis­ta Kli­nik war die ers­te Kli­nik der Schweiz, wel­che einen Fem­to­se­kun­den­la­ser für die Kata­rak­t­ope­ra­tio­nen ver­wen­det hat. Seit 2011 füh­ren wir die­se Behand­lun­gen regel­mäs­sig mit gros­sem Erfolg durch.


Wel­che Metho­de für Sie am geeig­nets­ten ist, bespricht Ihr Chir­urg ger­ne mit Ihnen.

Kunst­lin­sen

Wie bereits beschrie­ben, wird bei der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars die trü­be Lin­se durch eine Kunst­lin­se ersetzt. Zu Recht set­zen Sie hohe Erwar­tun­gen an die Sicher­heit und die Qua­li­tät des Ergeb­nis­ses eines sol­chen Ein­griffs.

Heut­zu­ta­ge exis­tie­ren künst­li­che Lin­s­en­ty­pen mit viel­fa­chen, zum Teil unter­schied­li­chen opti­schen Eigen­schaf­ten. Unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ist es mög­lich, ein Seh­er­geb­nis zu erzie­len, das Ihren per­sön­li­chen Wün­schen opti­mal ent­spricht und zur Stei­ge­rung Ihrer Lebens­qua­li­tät bei­trägt. Spe­zi­fi­sche Mes­sun­gen mit Prä­zi­si­ons­ge­rä­ten und ein per­sön­li­ches Bera­tungs­ge­spräch ermög­li­chen es uns, Ihre indi­vi­du­el­le Eig­nung für eine soge­nann­te Spe­zi­al-Lin­se zu ermit­teln und Ihnen die für Sie idea­le Lösung anzu­bie­ten.

Bit­te fra­gen Sie Ihren behan­deln­den Augen­arzt resp. Ihre Augen­ärz­tin nach Beson­der­hei­ten Ihres Auges oder medi­zi­ni­schen Gründen, die allen­falls die opti­ma­le Wir­kungs­wei­se und somit die Wahl einer Spe­zi­al-Lin­se beein­träch­ti­gen kön­nen.

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Eine moder­ne intrao­ku­la­re
Kunst­lin­se

Durch Ihren Beruf oder Ihr Frei­zeit­ver­hal­ten kön­nen sich wei­te­re wich­ti­ge Aspek­te erge­ben, die bei der Aus­wahl einer Spe­zi­al-Lin­se berück­sich­tigt wer­den müs­sen.

Als Vor­be­rei­tung auf das Bera­tungs­ge­spräch wer­den Ihnen die unter­schied­li­chen Lin­s­en­ty­pen nach­fol­gend mit Vor- und Nach­tei­len auf­ge­zeigt und erläu­tert. Bit­te über­le­gen Sie sich zudem, wel­ches Ihre Erwar­tun­gen an das Sehen nach der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars sind: 

Wün­schen Sie sich im All­tag die grösst­mög­li­che Bril­len­un­ab­hän­gig­keit zu errei­chen oder sind Sie es gewohnt Bril­le zu tra­gen und es macht Ihnen nichts aus, dies auch nach der Ope­ra­ti­on wei­ter­hin zu tun?

Kunst­lin­sen bestehen aus Mate­ria­li­en, die vom Kör­per bes­tens ange­nom­men wer­den und im Auge nicht spürbar sind. Die­se Lin­sen ver­blei­ben zeit­le­bens im Auge und wer­den in der Regel nicht aus­ge­tauscht. Es sind kei­ne All­er­gi­en oder Unver­träg­lich­kei­ten gegen die heu­te ver­wen­de­ten Lin­sen­ma­te­ria­li­en bekannt.

Basis-Lin­se

Die Basis-Lin­se besteht aus hoch­wer­ti­gem Mate­ri­al. Durch das Ent­fer­nen der natürlichen trüben Lin­se und das Ein­set­zen einer Basis-Lin­se wird eine gute Sicht in die Fer­ne, oder auf Wunsch auch in die Nähe her­ge­stellt. Die Alters­sich­tig­keit und eine even­tu­ell bestehen­de Horn­haut­ver­krüm­mung (Astig­ma­tis­mus) wer­den mit die­sen Lin­s­en­ty­pen nicht kor­ri­giert. Daher wird in der Regel nach der Ope­ra­ti­on eine Lese­bril­le oder eine Gleit­sicht­bril­le getra­gen.

Die Basis-Lin­se besitzt einen kon­ven­tio­nel­len UV-Fil­ter, jedoch kei­ne wei­ter­ge­hen­den Funk­tio­nen, die die Seh­qua­li­tät und/oder den Seh­kom­fort zusätz­lich ver­bes­sern. Die Kos­ten wer­den in der Regel voll­stän­dig von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men.

Lin­sen mit Zusatz­funk­tio­nen

Lin­sen mit Zusatz­funk­tio­nen ver­fü­gen ana­log zu den Basis-Lin­sen über eine Ein­stär­ken-Kor­rek­tur, zusätz­lich jedoch noch einen beson­de­ren Blau­licht­fil­ter. Die­ser zusätz­li­che UV-Fil­ter bie­tet Schutz für die Netz­haut und Maku­la vor ener­gie­rei­chen und mög­li­cher­wei­se schäd­li­chen Wel­len­län­gen des Son­nen­lichts (blau­es Licht). Die­ser in die Kunst­lin­se zusätz­lich ein­ge­bau­te UV-Fil­ter ersetzt jedoch nicht das Tra­gen einer Son­nen­bril­le. Wei­ter sind die­se Lin­sen-Typen für ein bes­se­res Kon­trast­se­hen mit einer asphä­ri­schen Optik, die die Unre­gel­mäs­sig­keit der natür­li­chen Horn­haut berück­sich­tigt, aus­ge­stat­tet.

Lin­sen mit asphä­ri­scher Zusatz­funk­ti­on ver­ur­sa­chen Zusatz­kos­ten, die nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung übernommen wer­den (Selbst­zah­ler­kos­ten).


Spe­zi­al-Lin­sen

Tori­sche Spe­zi­al-Lin­se (bei Hornhautverkrümmung)

Zur Kor­rek­tur einer höher­gra­di­gen Hornhautverkrümmung kann eine tori­sche Spe­zi­al-Lin­se, die die indi­vi­du­el­le Horn­haut­ver­krüm­mung des Auges aus­gleicht, ein­ge­setzt wer­den. Nach der Ope­ra­ti­on wird eine Bril­le meist nur noch für die Nähe (bei­spiels­wei­se beim Lesen oder beim Arbei­ten am Com­pu­ter) benö­tigt.

Tori­sche Spe­zi­al-Lin­sen ver­ur­sa­chen Zusatz­kos­ten, die nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung übernommen wer­den (Selbst­zah­ler­kos­ten).

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Sehen mit einer Horn­haut­ver­krüm­mung
(simu­lier­tes Seh­ver­mö­gen)

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Sehen ohne Horn­haut­ver­krüm­mung
(simu­lier­tes Seh­ver­mö­gen)

Mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­se (Nah-Fern-Funk­ti­on)

Die mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­se besitzt unter­schied­li­che Kor­rek­turzo­nen für die Nähe (Lesen), für mitt­le­re Dis­tan­zen (Com­pu­ter) und für die Fer­ne (Auto­fah­ren, Fern­se­hen). Sie kor­ri­giert also auch die Alters­sich­tig­keit und ermög­licht damit im All­tag eine gros­se Bril­len­un­ab­hän­gig­keit.

Heu­te wer­den ver­schie­de­ne mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­sen ange­wen­det: so wer­den je nach Bedürf­nis des Pati­en­ten Trifo­ka­le Lin­sen oder Lin­sen mit einem erwei­ter­ten Fokus emp­foh­len.

Bei­de Tech­no­lo­gi­en zei­gen sehr gute Ergeb­nis­se, unter­schei­den sich jedoch leicht in den Resul­ta­ten. Wel­che Lin­se für Ihre per­sön­li­chen Bedürf­nis­se am bes­ten geeig­net ist, bespricht Ihr Chir­urg ger­ne mit Ihnen.

Nach der Ope­ra­ti­on mit Implan­ta­ti­on einer mul­ti­fo­ka­len Spe­zi­al-Lin­se folgt eine Pha­se der Ange­wöh­nung an die neu­en Seheindrücke, die meh­re­re Wochen bis Mona­te in Anspruch neh­men kann. Sofern eine mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­se gewählt wird, so muss die­se für ein opti­ma­les Seh­er­geb­nis an bei­den Augen implan­tiert wer­den. Ger­ne wer­den wir Sie wäh­rend die­ser Ange­wöh­nungs­pha­se beglei­ten.

Bei Tätig­kei­ten, die hohe Anfor­de­run­gen an das Seh­ver­mö­gen stel­len, wie bei­spiels­wei­se das Lesen von klein gedruck­ten Tex­ten oder das Auto­fah­ren bei Regen oder in der Nacht, kann eine Bril­le ent­las­tend wir­ken. Das bedeu­tet, dass nach der Implan­ta­ti­on einer mul­ti­fo­ka­len Spe­zi­al-Lin­se in sel­te­nen, spe­zi­el­len Situa­tio­nen eine Bril­le benö­tigt wird.

Mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­sen ver­ur­sa­chen Zusatz­kos­ten, die nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung übernommen wer­den (Selbst­zah­ler­kos­ten).

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Basis-Lin­se
Schar­fes Sehen in einer Dis­tanz; für das Lesen wird eine Bril­le benö­tigt
(simu­lier­tes Seh­ver­mö­gen)

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Mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­se
Schar­fes Sehen in meh­re­ren Dis­tan­zen ohne Seh­hil­fe
(simu­lier­tes Seh­ver­mö­gen)

Ope­ra­ti­ons­tag

Vor Ihrer Ope­ra­ti­on sen­den wir Ihnen eini­ge Doku­men­te mit wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zum Ablauf des Ein­griffs zu. Dabei bit­ten wir Sie, vor­gän­gig auch einen Ter­min bei Ihrem Hausarzt/Hausärztin für eine all­ge­mei­ne prä­ope­ra­ti­ve Abklä­rung zu ver­ein­ba­ren (s. Begleit­schrei­ben zu Haus­arzt­fra­ge­bo­gen). Die Resul­ta­te die­ser Abklä­rung müs­sen mind. 1 Woche vor dem Ein­griff vor­lie­gen.

Beson­de­re Hin­wei­se vor dem Ein­griff (gilt für Ein­grif­fe in Lokal­nar­ko­se)

  • Sie kön­nen vor dem Ein­tritt in die Kli­nik zuhau­se ger­ne noch eine leich­te Mahl­zeit zu sich neh­men.
  • Bit­te neh­men Sie auch Ihre Medi­ka­men­te wie gewohnt ein (sofern vom Chir­ur­gen nicht anders ver­ord­net).
  • Tra­gen Sie zur Ope­ra­ti­on beque­me Klei­dungs­stü­cke, wel­che am Hals und an den Armen locker sind.
  • Bit­te las­sen Sie Schmuck­stü­cke und Wert­sa­chen daheim. Wäh­rend des Ein­griffs darf kein Schmuck getra­gen wer­den.
  • Für Pati­en­tin­nen: Wir emp­feh­len Ihnen, kei­ne Haar­na­deln oder Haar­span­gen zu tra­gen, da Sie für die Ope­ra­ti­on eini­ge Zeit ruhig und bequem lie­gen soll­ten. Wir bit­ten Sie auch unge­schminkt zu erschei­nen.

Ankunft in der Kli­nik und OP-Vor­be­rei­tung

Am Tag Ihrer Ope­ra­ti­on fin­den Sie sich zu der ange­ge­be­nen Zeit in der Vis­ta Kli­nik oder in der ent­spre­chen­den Kli­nik ein. Da Sie direkt nach der Ope­ra­ti­on nicht Auto fah­ren dür­fen, bit­ten wir Sie, nicht mit dem eige­nen Auto anzu­rei­sen. Wir emp­feh­len Ihnen, eine Begleit­per­son mit­zu­brin­gen. Die Nut­zung des öffent­li­chen Ver­kehrs ist nach der Ope­ra­ti­on mög­lich, idea­ler­wei­se aber in Beglei­tung.

In der Kli­nik wer­den Sie vom Pfle­ge­per­so­nal emp­fan­gen und mit Trop­fen vor­be­rei­tet. Anschlies­send wer­den Sie in den Vor­raum des Ope­ra­ti­ons­saals beglei­tet, wo Sie auf eine Ope­ra­ti­ons­lie­ge gebet­tet wer­den. Für die Ope­ra­ti­on kön­nen Sie Ihre Klei­der anbe­hal­ten.

Die Anäs­the­sie

Im Nor­mal­fall wird die Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars in ört­li­cher Betäu­bung durch­ge­führt, d.h., es wer­den Trop­fen ver­ab­reicht, die das Auge und sei­ne Umge­bung unemp­find­lich machen. Die­se Betäu­bungs­form hat einen hohen Pati­en­ten­kom­fort. Nur in sehr sel­te­nen Fäl­len ist eine Voll­nar­ko­se not­wen­dig (z.B. bei Platz­angst).

Bei uns wer­den Sie zudem zu Ihrer Sicher­heit wäh­rend des gan­zen Ein­griffs von Anäs­the­sie-Fach­kräf­ten mit­be­treut und über­wacht. Soll­ten Sie ner­vös oder unru­hig sein, infor­mie­ren Sie bit­te unse­re Anästhesiemitarbeiter/-innen damit Ihnen etwas zur Beru­hi­gung gege­ben wer­den kann.

Der Ein­griff

Auf der Lie­ge wer­den Sie in den Ope­ra­ti­ons­saal gebracht, wo durch unser erfah­re­nes Team die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen getrof­fen wer­den. Es erfolgt die Des­in­fek­ti­on der Haut um das Auge her­um und des Auges sel­ber, zudem wird ein ste­ri­les Tuch über Ihren Kopf gelegt. Damit das Auge wäh­rend dem Ein­griff offen bleibt, wird ein soge­nann­ter Lid-Hal­ter ein­ge­setzt. Wäh­rend des Ein­griffs bit­tet Sie Ihr Chir­ur­ge, ruhig zu lie­gen und Ihre Hän­de nicht mehr zum Kopf zu füh­ren. Sie wer­den bei Bewusst­sein sein und somit Geräu­sche und Stim­men hören. Sie kön­nen jeder­zeit mit dem Chir­ur­gen reden, soll­ten aber den Kopf dabei stets ruhig lie­gen las­sen.

Direkt nach dem Ein­griff

Unser Pfle­ge­per­so­nal nimmt Sie nach dem Ein­griff wie­der in Emp­fang. Ihr ope­rier­tes Auge ist mit einem Wat­te­ver­band zuge­deckt, den Sie bis zum Nach­kon­troll­ter­min am Fol­ge­tag bit­te auf dem Auge belas­sen. Er dient dem Schutz des Auges.

Nach­dem Sie sich etwas erholt haben, dür­fen Sie nach Hau­se gehen. Wir emp­feh­len Ihnen, eine Begleit­per­son zu orga­ni­sie­ren, wel­che Sie nach Hau­se beglei­tet. Ihr gesam­ter Auf­ent­halt in unse­rer Kli­nik dau­ert ca. 2–3 Stun­den.

Bit­te beach­ten Sie daheim fol­gen­de Hin­wei­se:

  • Am Ope­ra­ti­ons­tag soll­ten Sie ruhen. Sie kön­nen wie gewohnt am Tisch Ihre Mahl­zei­ten ein­neh­men.
  • Bit­te ver­mei­den Sie es zu lesen. Fern­se­hen ist jedoch im gewohn­ten Rah­men gestat­tet.
  • Rei­ben Sie die ers­ten Tage nach der Ope­ra­ti­on nicht am Auge.
  • Nor­ma­ler­wei­se tre­ten nach dem Ein­griff kei­ne Schmer­zen auf. Die Ein­nah­me eines leich­ten Schmerz­mit­tels ist bei Bedarf erlaubt. Bei stär­ke­ren Schmer­zen zögern Sie nicht, die Ihnen ange­ge­be­ne Not­fall­num­mer anzu­ru­fen.

Ers­ter Tag nach dem Ein­griff

Bit­te neh­men Sie den Nach­un­ter­su­chungs­ter­min bei Ihrem Augen­arzt oder beim Chir­ur­gen wahr, wel­cher mit Ihnen ver­ein­bart wur­de. Es wird Ihnen der Augen­ver­band abge­nom­men und wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Nach­be­hand­lung Ihres Auges wer­den mit­ge­teilt. Für ca. 3–4 Wochen benö­ti­gen Sie Augen­trop­fen. Wei­te­re Nach­un­ter­su­chungs­ter­mi­ne sind erfor­der­lich, um den Hei­lungs­pro­zess zu kon­trol­lie­ren.

In der Regel wer­den Sie bereits in den ers­ten Tagen nach der Ope­ra­ti­on eine wesent­li­che Ver­bes­se­rung Ihres Seh­ver­mö­gens bemer­ken. Bei der Abschluss­kon­trol­le, weni­ge Wochen nach der Ope­ra­ti­on, wird Ihnen, sofern nötig, eine neue Bril­le ver­schrie­ben.

Tipps wäh­rend der Gene­sung

Wäh­rend Ihr ope­rier­tes Auge heilt, soll­ten Sie fol­gen­de Hin­wei­se beach­ten:

  • Hal­ten Sie die ver­ein­bar­ten Nach­un­ter­su­chun­gen bei Ihrem Augenarzt/Augenärztin ein.
  • Neh­men Sie die Medi­ka­men­te und Augen­trop­fen wie ver­ord­net.
  • Ver­mei­den Sie star­ke kör­per­li­che Anstren­gun­gen wäh­rend den ers­ten 10 Tagen. Nor­ma­le Haus­ar­beit ist erlaubt.
  • Rei­ben oder drü­cken Sie wäh­rend der ers­ten Tage nicht am Auge.
  • Sie kön­nen wie gewohnt duschen, baden und rasie­ren. Es soll­te aber wäh­rend den ers­ten 10 Tagen kein Sham­poo und kei­ne Sei­fe ins Auge gelan­gen. Auf Schmin­ken soll­te die ers­ten 10 Tage ver­zich­tet wer­den.
  • Sport­ar­ten wie Schwim­men und Tau­chen oder Sau­na­be­su­che soll­ten Sie wäh­rend der ers­ten zwei Wochen nach der Ope­ra­ti­on ver­mei­den.
  • Bei Hei­lungs­stö­run­gen (z.B. erneu­te Rötung des ope­rier­ten Auges, Schmer­zen oder Seh­ver­schlech­te­rung) infor­mie­ren Sie bit­te umge­hend Ihren Augen­arzt.

Häu­fig gestell­te Fra­gen

Wird die Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars mit einem Laser durch­ge­führt?

Tei­le der Ope­ra­ti­on kön­nen heu­te mit dem Fem­to­se­kun­den­la­ser durch­ge­führt wer­den. Mit die­sem kann die Öff­nung in die Lin­sen­kap­sel sehr prä­zie­se gemacht sowie die Zer­trüm­me­rung der trü­ben Lin­se durch­ge­führt wer­den. Es braucht aber immer noch ein ein Ultra­schall­ge­rät, zum “Absau­gen” der Lin­s­en­teil­chen. Es bleibt der sog. Kap­sel­sack im Auge zurück, sodass eine Kunst­stoff­lin­se ein­ge­setzt wer­den kann.

Ist die Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars schmerz­haft?

Nein, die Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars ist nicht schmerz­haft. Sie wer­den mög­li­cher­wei­se ein Druck­ge­fühl oder ein Zie­hen spü­ren und sicher etwas geblen­det sein, aber wäh­rend der Ope­ra­ti­on wer­den sie kei­ne Schmer­zen haben.

Bekom­me ich bei der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars eine Sprit­ze an oder in das Auge?

Nein, bei der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars bekom­men Sie kei­ne Sprit­ze an oder in das Auge. Das Auge wird mit Augen­trop­fen unemp­find­lich gemacht, und Sie bekom­men ein Medi­ka­ment zur Beru­hi­gung in den Arm gespritzt.

Sehe ich gleich nach der Ope­ra­ti­on wie­der etwas?

Ja, Sie sehen gleich nach der Ope­ra­ti­on schon etwas mit dem ope­rier­ten Auge. Zwar ist das Bild dann meist noch etwas ver­schwom­men und mög­li­cher­wei­se für die ers­ten weni­gen Stun­den etwas röt­lich gefärbt, aber Sie haben schon direkt nach der Ope­ra­ti­on einen rela­tiv guten Seh­ein­druck.
Nor­ma­ler­wei­se wird das ope­rier­te Auge mit einem Ver­band für 24 Stun­den abge­deckt, es ist aber auch mög­lich, den Ver­band von Anfang an weg­zu­las­sen.

Brau­che ich nach der Ope­ra­ti­on des grau­en Stars eine neue Bril­le?

Ja, meist braucht man nach der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars eine neue Bril­le, da durch das Aus­wech­seln der Lin­se im Auge auch die Bril­len­wer­te ändern.
Häu­fig kann aber nach der Ope­ra­ti­on auf eine Bril­le für die Fer­ne ver­zich­tet wer­den, und es ist nur noch eine Lese­bril­le nötig.
Wenn Sie es bis­her gewöhnt sind ohne Bril­le zu lesen, dann kann auch die­se Situa­ti­on durch die Wahl der ent­spre­chen­den Lin­se wie­der­her­ge­stellt wer­den.

Wie lan­ge bin ich am Ope­ra­ti­ons­tag in der Vis­ta Kli­nik?

Sie kön­nen mit einem zwei- bis drei­stün­di­gen Auf­ent­halt in der Vis­ta Kli­nik rech­nen, der sich wie folgt erklärt:
Die Ope­ra­ti­ons­vor­be­rei­tung aus­ser­halb des Ope­ra­ti­ons­be­reichs erfolgt durch unse­re erfah­re­nen medi­zi­ni­schen Pra­xis­as­sis­ten­tin­nen. Das Auge wird mit ent­spre­chen­den Trop­fen auf die Ope­ra­ti­on vor­be­rei­tet.
Im Ope­ra­ti­ons­saal küm­mert sich eine qua­li­fi­zier­te Ope­ra­ti­ons­schwes­ter um sie. Es wer­den je nach Ope­ra­ti­on z. B. EKG- Kle­ber ange­bracht, ein venö­ser Zugang gelegt, oder ein Clip am Fin­ger ange­bracht.
Auch die Nach­be­treu­ung inner­halb des Ope­ra­ti­ons­saals erfolgt durch Ope­ra­ti­ons­schwes­tern, aus­ser­halb küm­mern sich erneut medi­zi­ni­sche Pra­xis­as­sis­ten­tin­nen um Ihr Wohl.

Muss ich mit Abstos­sungs­re­ak­tio­nen rech­nen?

Nein, Abstos­sungs­re­ak­tio­nen auf die Kunst­stoff­lin­se sind extrem sel­ten.

Was kos­tet die Behand­lung?



Kas­sen­leis­tun­gen
Die Graustar-Ope­ra­ti­on gehört zu den kran­ken­kas­sen­pflich­ti­gen Leis­tun­gen. Bei der Ope­ra­ti­on des Grau­en Stars wird die trü­be Lin­se durch eine Kunst­lin­se ersetzt. Die Ope­ra­ti­ons­kos­ten und die Ver­sor­gung mit einer Basis­lin­se wer­den in einem sol­chen Fall für in der Schweiz grund­ver­si­cher­te Per­so­nen von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men.

Die Alters­sich­tig­keit und eine even­tu­ell bestehen­de Horn­haut­ver­krüm­mung wer­den mit einer Basis­lin­se nicht kor­ri­giert. Daher wird in der Regel nach der Ope­ra­ti­on eine Lese­bril­le oder eine Gleit­sicht­bril­le benö­tigt.

Kom­fort­leis­tun­gen
Die mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­se besitzt unter­schied­li­che Kor­rek­turzo­ne für die Nähe (Lesen), für mitt­le­re Dis­tan­zen (Com­pu­ter) und für die Fer­ne (Auto­fah­ren, Fern­se­hen). Sie kor­ri­giert also auch die Alters­sich­tig­keit und ermög­licht damit im All­tag eine gros­se Bril­len­un­ab­hän­gig­keit. Tori­sche mul­ti­fo­ka­le Spe­zi­al-Lin­sen kom­pen­sie­ren gleich­zei­tig auch eine bestehen­de Horn­haut­ver­krüm­mung.

Die Behand­lung mit Mul­ti­fo­ka­len Spe­zi­al-Lin­sen – mit oder ohne Kor­rek­tur der Horn­haut­ver­krüm­mung – stel­len eine Kom­fort­leis­tung dar und ver­ur­sa­chen daher Zusatz­kos­ten die nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men wer­den.
Selbst­zah­ler­kos­ten: ab CHF 2’270.- pro Auge.

Ist noch kein grau­er Star vor­han­den und wird der Lin­sen­aus­tausch bei noch kla­rer Lin­se vor­ge­nom­men um die Alters­sich­tig­keit zu kor­ri­gie­ren, so spricht man vom refrak­ti­ven Lin­sen­aus­tausch oder Clear Lens Exch­an­ge.

Beim refrak­ti­ven Lin­sen­aus­tausch wer­den sowohl die Ope­ra­ti­ons­kos­ten wie auch das Lin­sen­im­plan­tat nicht von der Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men son­dern gehö­ren in den Selbst­zah­ler­be­reich.

Die Selbst­zah­ler­kos­ten: CHF 3’800.- pro Auge, zuzüg­lich Lin­sen­im­plan­tat ab CHF 2’270.- pro Auge.