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Welt­glau­kom­tag 2016

Der Welt­glau­kom­tag fin­det wie jedes Jahr am 12. März statt. Bei die­sem Tag han­delt es sich um eine glo­ba­le Initia­ti­ve der World Glau­co­ma Asso­cia­ti­on (WGA) und der World Glau­co­ma Pati­ent Asso­cia­ti­on (WGPA). Das Ziel die­ses inter­na­tio­na­len Gesund­heits­ta­ges ist es, in Koope­ra­ti­on mit Augen­fach­ärz­tin­nen und -ärz­ten aus aller Welt, das Bewusst­sein für den Grü­nen Star in der Bevöl­ke­rung zu för­dern. Die Men­schen soll­ten sen­si­bi­li­siert wer­den früh­zei­tig zum Augen­arzt zu gehen, um irrepa­ra­blen durch den Grü­nen Stars her­vor­ge­ru­fe­nen Schä­den am Auge vor­zu­beu­gen. In Extre­mis kön­nen die­se bis zur Erblin­dung füh­ren.

Dr. Theo Signer, Chef­arzt der Vis­ta Kli­nik in Bin­nin­gen beton­te anläss­lich des Welt­glau­kom­ta­ges 2016: “Wür­den alle Pati­en­ten ab dem 40. Lebens­jahr ein­mal jähr­lich den Augen­arzt kon­sul­tie­ren, könn­te die Erblin­dungs­ra­te durch den Grü­nen Star erheb­lich redu­ziert wer­den”. Lei­der wür­de die Erkran­kung jedoch häu­fig nicht recht­zei­tig erkannt.
 
Bis es den betrof­fe­nen Pati­en­ten selbst auf­fällt, dass der Seh­nerv geschä­digt und das Seh­feld mas­siv ein­ge­schränkt ist, ist der Groß­teil der Ner­ven­fa­sern im Seh­nerv unwie­der­bring­lich zer­stört. Jeder zwei­te Glau­kom­pa­ti­ent weiß des­halb nichts von sei­ner Krank­heit. Nur eine Kon­trol­le beim Augen­arzt kann die zumeist völ­lig schmerz­lo­se und schlei­chen­de Erkran­kung recht­zei­tig ent­de­cken hel­fen.

Des­halb raten die Augen­ärz­te, dass Men­schen ab dem 40. Lebens­jahr regel­mäs­si­ge von ihnen vor­ge­ge­be­nen Kon­trol­len ein­hal­ten soll­ten. The­ra­peu­tisch haben Ophthal­mo­lo­gen vie­le Mög­lich­kei­ten, die Krank­heit zum Still­stand zu brin­gen — geheilt kann sie frei­lich nicht wer­den. Ein Argu­ment mehr, den “gefähr­li­chen Star” mög­lichst früh­zei­tig zu dia­gnos­ti­zie­ren und zu the­ra­pie­ren.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Behand­lung des Grü­nen Stars fin­den Sie unter: OPERATION DES GRÜNEN STARS [1]